CS-R3 Klassenzweiter beim Rallye-EM-Debüt

Der GT86 CS-R3 legte ein bemerkenswertes Debüt in der Rallye Europameisterschaft hin, Luca Rossetti und Beifahrerin Eleanora Mori gelang bei der Barum Rally Zlin auf Anhieb ein zweiter Platz in der Wertungsklasse.

Das einzige Fahrzeug mit Hinterachsantrieb in der hart umkämpften ERC3-Wertungsklasse war zuvor schon bei nationalen Veranstaltungen in Deutschland und Großbritannien siegreich – und verpasste diesmal den Sieg nur um knappe 18 Sekunden nach einem eindrucksvollen Finale.

Luca hatte an Dienstag vor der Rallye erstmals Gelegenheit das Auto bei einer kurzen Testfahrt kennenzulernen, ging daher mit der gebotenen Behutsamkeit in die Veranstaltung, um sich weiter mit dem CS-R3 und seiner Fahrcharakteristik vertraut zu machen. Nach sechs Wertungsprüfungen lag das Fahrzeug mit der Startnummer 23 noch auf Rang fünf. Doch das sollte sich bald ändern.

Ein erster Etappensieg auf WP8 ließ das Potenzial von Auto und Fahrer aufblitzen, eine Combo, die sich fortan regelmäßig unter den Schnellsten einpendelte. Eine weitere Bestzeit auf der nächsten WP und verdeutlichte dann die Aussicht auf den zweiten Klassenrang.

Am Sonntag folgte eine Serie von zweitbesten WP-Zeiten, was P2 für den CS-R3 in der Rallye-Wertung konsolidierte. Gegen Ende der Veranstaltung kam mit weiteren Bestzeiten auf den WPs 13 und 14 noch einmal Spannung auf. Platz zwei war bereits relativ sicher, doch erschien nun sogar ein Klassensieg möglich.

Auf der abschließenden WP setzte Luca seinen Rivalen Chris Ingram in einem Opel Adam noch einmal ordentlich unter Druck und verpasste in seiner Aufholjagd den Sieg am Ende um 17.8 Sekunden. Platz zwei also für den CS-R3 hinter Ingram und 5,5 Sekunden vor Lukasz Pieniazek, ebenfalls auf Opel Adam.

Nico Ehlert, Principal Engineer Customer Motorsport: „Das war ein harter Kampf um jede einzelne Sekunde und über das gesamte Wochenende hinweg. Luca war sehr gut unterwegs und steigerte sich von WP zu WP, da er mit dem Auto immer vertrauter wurde. Neben Luca und Eleanora zeigte auch das Team eine großartige Leistung bei dieser Rallye, trotz widriger Bedingungen und bei Außentemperaturen von konstant über 35° Celsius. Wir sind stolz auf diesen Podiumsplatz, vor allem wenn man bedenkt, dass er gegen Konkurrenz auf höchstem Level erkämpft wurde.“