Podium für Toyota Gazoo Racing UK, Doppelerfolg in der NLS

Ein Klassensieg und ein zweiter Platz für den Toyota GT86 CS-Cup auf der Nürburgring-Nordschleife sowie eine fantastische Qualifying-Runde und Rang drei in der britischen GT4-Serie mit dem GR Supra GT4: Das vergangene Wochenende hat sich für die Teams der TOYOTA GAZOO Racing Trophy gelohnt.

Starker Auftritt von Scott McKenna beim zweiten Lauf der Britischen GT-Meisterschaft: Das erste Mitglied des neu geschaffenen Young Driver-Programms von TOYOTA GAZOO Racing UK stellte sein Talent bereits im Qualifying für das Silverstone 500 unter Beweis. Mit dem von TOYOTA GAZOO Racing UK unterstützten und von einem 430 PS (320 kW) starken Sechszylinder-Turbomotor angetriebenen GR Supra GT4 von Speedworks Motorsport drehte der 19-jährige Nachwuchsfahrer die insgesamt schnellste Runde. In Addition mit der Zeit seines Team-Partners John Ferguson reichte dies für den zweiten Startplatz und legte die Grundlage für ein erfolgreiches Dreistundenrennen, in dem sich das Duo in einer spannenden Schlussphase den dritten Rang erkämpfen konnte – gerade mal 13 Sekunden vom Sieger getrennt. McKenna und Ferguson haben damit das erste Podiumsresultat der laufenden Saison in der GT4-Klasse dieser Serie für den GR Supra GT4 eingefahren. Das dritte Rennen der British GT Championship findet am 10. Juli auf dem Donington Park Circuit statt.

GT86 in der NLS eine Klasse für sich
Platz eins und Platz zwei in der SP3-Klasse für Toyota: Beim vierten Saisonlauf der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) durften sich die Kundenteams Pit Lane aus Belgien und Crazy Monkeys über einen Doppelerfolg mit dem GT86 CS-Cup freuen. Für Pit Lane griff das Fahrerquartett Olivier Muytjens, Bruno Barbaro, Jacques Derenne und „Brody“ ins Lenkrad des siegreichen Frontmotor-Coupés, während für den neu geformten Rennstall aus Bayern Sebastian Geisel und Anton Bauer an den Start gingen. Für Crazy Monkeys war es das zweite NLS-Podiumsresultat in Folge. Das Vierstundenrennen führte bei hochsommerlichen Temperaturen über die knapp 25 Kilometer lange Streckenvariante aus Nordschleife und Kurzanbindung des Grand Prix-Kurses.

Kein Glück für Riley Motorsports in Watkins Glen
Die Reise zur Watkins Glen International-Rennstrecke im US-Bundesstaat New York hat sich für die beiden GR Supra GT4 von Riley Motorsports nicht gelohnt: Beide Coupés mussten beim vierten Saisonlauf der IMSA Michelin Pilot Challenge nach Unfällen vorzeitig aufgeben. Dem Auto von TOYOTA GAZOO Racing Latin America mit der Startnummer 14 – pilotiert von Alfredo Najri, Felipe Fraga und Javier Quiros – wurde in der 45. Runde auf dem 5,47 Kilometer langen Kurs der Kontakt mit einem Konkurrenten zum Verhängnis. Die Startnummer 21 von Anton Dias Perera, Scott Andrews und Colin Brown kam im 83. Umlauf der Streckenbegrenzung zu nah. Die Gelegenheit zur Revanche bietet sich dem Team bereits am kommenden Freitag, wenn auf derselben Strecke ein Zweistundenrennen auf dem Programm steht.

Gute Figur auf Asphalt-Rallye-Prüfungen
Gute Vorstellung: Grega Preml und Beifahrer Gregor Breser haben die Rally Vipavska Dolina in Slowenien als Zweite in ihrer Klasse auf dem zehnten Rang der Gesamtwertung beendet. Mit ihrem heckgetriebenen, gut 232 PS (171 kW) starken Toyota GT86 CS-R3 starteten sie in der R3-Kategorie und konnten sich im 79 Fahrzeuge zählenden Teilnehmerfeld gegen zahlreiche Konkurrenten mit leistungsstärkeren Turbo-Allradlern durchsetzen. Die Rally Vipavska Dolina war der zweite von sechs Läufen zur diesjährigen Slowenischen Rallye-Meisterschaft und zählt auch zum Alpe Adria Rally Cup. Sie führte an zwei Tagen über 91,34 Wertungsprüfungskilometer auf asphaltierten Bergstraßen im Vipava-Tal rund um die Kleinstadt Ajdovščina. Bereits am 23./24. Juli geht es mit der Rallye Zelezniki weiter.