Dreifacherfolg beim 24h-Rennen Nürburgring, Siege in Schweden und den USA, Podium in Frankreich

Beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring hat Toyota einen Dreifachsieg in der Klasse SP3 gefeiert. Die Plätze eins und drei gingen an die Toyota Corolla Altis des TOYOTA GAZOO Racing Team Thailand. Kurt Dujardyn, „Brody“, Jacques Derenne und Olivier Muytjens komplettierten das Podium: Das Trio kam im Toyota GT86 CS-Cup des Teams Pit Lane auf der zweiten Position ins Ziel.

Der Motorsport-Marathon war auch in diesem Jahr geprägt von extrem wechselhaften Witterungsbedingungen. Wegen Nebels musste die Rennleitung den Langstreckenklassiker für 14 Stunden mit der Roten Flagge unterbrechen.

Pech hatte der GR Supra GT4 von Ring Racing: Die Startnummer 72 musste vor der Unterbrechung einen längeren Reparaturstopp einlegen und verlor wertvolle Zeit. Am Ende erreichte das Fahrerquartett Tohjiro Azuma, Michael Tischner, Heiko Toenges und Turbo Asahi im rund 320 kW (430 PS) starken Hecktriebler in der bis dato kürzesten Auflage des 24h-Rennens den sechsten Platz in der SP10-Klasse.

GT4 America
Bei der dritten Runde der GT4 America fuhr Smooge Racing auf dem Virginia International Raceway seinen dritten Klassensieg in der laufenden Saison ein. Am Samstag gingen John Geesbreght und Kevin Conway im GR Supra GT4 von Startplatz vier ins Rennen und setzten sich im packenden Fotofinish durch: Nach 31 Runden erreichte die Startnummer 68 in der Am-Klasse als Erste das Ziel. Beim zweiten Lauf am Sonntag zeigte das Fahrerduo erneut eine starke Vorstellung und beendete das Rennen auf Platz zwei in der Am-Klasse. Mit diesen Top-Resultaten bauten Geesbreght und Conway sowie das Team Smooge Racing ihre Führung im Am-Gesamtklassement weiter aus.

Der von Forbush Performance eingesetzte GR Supra GT4 mit Matt Forbush und Damon Surzyshyn am Steuer belegte bei den beiden Läufen auf der 5,26 Kilometer langen Rennstrecke im US-Bundestaat Virginia die Plätze vier und sieben in der Am-Klasse.

Französische FFSA GT4-Meisterschaft
Am vergangenen Wochenende machte zudem die französische FFSA GT-Meisterschaft für GT4-Fahrzeuge Station auf dem Circuit d’Albi. Dabei jubelte das Team CMR (Classic & Modern Racing) über die zweite Podiumsplatzierung in dieser Saison. Antoine Potty und Erwan Bastard fuhren im GR Supra GT4 im ersten Rennen auf den dritten Rang in der Silver-Klasse und schafften als Siebte der Gesamtwertung den Sprung in die Top-10. In Rennen zwei musste das Fahrerduo den Rennwagen mit der Startnummer 34 nach einer Kollision mit einem Konkurrenten vorzeitig abstellen.

Im CMR-Schwesterfahrzeug teilten sich Loris Cabirou und Wilfried Cazalbon die Cockpitarbeit. Sie sahen im zweiten Rennen als Elfte in der Pro-Am-Klasse die schwarz-weiß-karierte Flagge. Im ersten Rennen waren die beiden Franzosen einen Tag zuvor in der 13. Runde ausgefallen.

Swedish Touring Endurance Championship
Maximaler Erfolg für H&H Racing in der Swedish Touring Endurance Championship (STEC) in Sviestad: Der amtierende TOYOTA GAZOO Racing Trophy Champion Alec Arho-Havrén sowie seine Teamkollegen Ortwin Herterich und Nils-Arne Holmudden sicherten sich im Toyota GT86 CS-Cup die Pole Position, markierten die schnellste Rennrunde und gewannen souverän das Rennen.