EINE RUNDE AU DEM CIRCUIT DE LA SARTHE MIT SÉBASTIEN BUEMI


„Nach der Startgeraden kommt zunächst eine Rechtskurve, die nur schwer mit Vollgas zu nehmen ist. Dann starkes Anbremsen vor der Dunlop-Schikane, durch die man über die Kerbs räubert, aber nicht zu sehr, sonst geht einem das Auto weg. Dann geht es Vollgas durch die Virage de la Chapelle, wobei aber wegen der Bodenwelle dort Vorsicht geboten ist. Dann kommt man zu den Esses de la Foret, die man im vierten Gang anfährt und dann in den Dritten herunterschaltet. Es ist eine sehr schnelle Links-Rechts-S-Kurve. Von da geht es nach Tertre Rouge, eine sehr schnelle Rechtskurve, die auf die Hunaudières-Gerade führt. Man beschleunigt durch die Gänge bis hinauf zur Höchstgeschwindigkeit. Man fliegt auf die erste Schikane zu, sehr spätes Bremsen an dieser Stelle, man verzögert bis in die Schikane hinein, bis zum zweiten Scheitelpunkt, gibt dann Gas auf den nächsten Teil der Geraden, auf der es Richtung zweite Schikane geht. Auch diese Gerade ist sehr lang und man erreicht über 320 Km/h. Die zweite Schikane fährt man ähnlich an wie die erste, spätes Bremsen rund 100 Meter vor der Kurve, Runterschalten in den Zweiten, Vollgas rausbeschleunigen und die Gänge durchschalten, bis man vor der Virage du Mulsanne bei rund 300 Km/h Spitze ist. Diese Kurve ist ziemlich knifflig, denn man bremst und lenkt gleichzeitig ein und schaltet gleichzeitig zurück bis hinunter in den ersten Gang, bevor es Vollgas weiter zur Indianapolis geht. Wieder alle Gänge durchschalten und man fliegt auf die ziemlich knifflige Indianapolis-Kurve zu. Der erste Teil, die Rechtskurve, geht nur ganz schwer mit Vollgas, zumal man mitten in der Kurve verzögern muss, um die folgende enge Links zu schaffen, durch die man wegen ihrer Überhöhung aber zum Kurvenausgang hin an Fahrt gewinnt. Kurzes Beschleunigen, dann kommt Arnage, die langsamste Kurve der Strecke, runter bis in den ersten Gang. Dort sauber heraus zu beschleunigen ist wegen der folgenden Geraden wichtig, von der es in die schnellste Kurven der Strecke geht, der Porsche-Kurven. Man kommt also im höchsten Gang mit rund 300 Km/h an, schaltet in den Fünften runter, geht Vollgas durch die zweite und auch die dritte Kurve, schaltete dann in den vierten herunter, um die Corvette-Kurve zu nehmen. Dann geht es Vollgas weiter, im fünften Gang geht es durch die Kurve an der Kartstrecke, Vollgas durch die kleine Schikane, bevor man – noch im fünften Gang – zur Ford-Schikane gelangt. Herunterschalten in den Dritten und dann in den Zweiten und am Kurvenausgang ordentlich den Randstreifen ausnutzen um Schwung mit auf die Zielgerade zu nehmen. So ist eine Runde in Le Mans.”