José María López absolviert DTM Trophy Gaststart im GR Supra GT4

José María López, normalerweise für TOYOTA GAZOO Racing in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) und bei den 24 Stunden von Le Mans im Einsatz, wird beim zweiten Lauf der DTM Trophy einen Gaststart am Steuer des GR Supra GT4 bestreiten.

Der Argentinier, der die WEC-Fahrermeisterschaft gemeinsam mit seinen Teamkollegen Mike Conway und Kamui Kobayashi anführt, wird den GR Supra GT4 am zweiten Saison-Wochenende der DTM Trophy am 22./23. August auf dem Lausitzring pilotieren. Das Fahrzeug wird von Ring Racing vorbereitet.

Die Motorsportschmiede aus Boxberg/Eifel setzt zwei GR Supra GT4 in der DTM Trophy ein und nimmt darüber hinaus an der Nürburgring Langstrecken Serie (NLS, ehemals VLN) und der ADAC GT4 Germany teil. Die beiden 30-Minuten-Rennen am Samstag und Sonntag auf dem Lausitzring stellen den ersten Einsatz des GR Supra GT4 im Rahmen der DTM Trophy dar.

Für López bedeutet der Start am Lausitzring zwar die Wettbewerbspremiere in einem GT4-Auto, doch der 37-Jährige verfügt über viel Erfahrung mit vergleichbaren Fahrzeugen. López gewann die Tourenwagen-Weltmeisterschaft vier Mal in Folge, ehe er 2017 zu TOYOTA GAZOO Racing und damit in den Hybrid-Prototypen TS050 HYBRID wechselte. Mit dem GR Supra GT4 ist der Argentinier ebenfalls vertraut, da er in die Entwicklung des Hecktrieblers involviert war und ihn am Nürburgring und in Spa-Francorchamps testete.

Der GR Supra GT4 hat in seiner ersten Saison bereits einen starken Eindruck hinterlassen. So holte das französische CMR-Team in der European GT4 Series ebenso einen Podestplatz wie die britische Mannschaft von Speedworks Motorsport in der British GT Championship. Ring Racing untermauerte das Potenzial des GR Supra GT4 mit Top-Fünf-Ergebnissen in der NLS.

José María López: „Ich freue mich sehr darauf, den GR Supra GT4 im Rahmen der DTM Trophy auf dem Lausitzring zu fahren. Die Strecke und die Disziplin bedeuten für mich Neuland. Daher hoffe ich, dass mir meine Erfahrung im Tourenwagen- und GT-Sport hilft, schnell zu sein. Als sich die Chance auf den Start ergeben hat, habe ich sofort ‚Ja‘ gesagt. Ich war in die Entwicklung des GR Supra GT4 eingebunden und habe das Auto in Spa-Francorchamps und auf der Nordschleife getestet. Ich weiß also, dass es ein sehr schnelles Auto mit einem gutmütigen Handling ist. Nun hoffen wir auf ein gutes Ergebnis.”

Uwe Kleen, Teamchef von Ring Racing: „Wir freuen uns riesig, auf dem Lausitzring mit José zusammenzuarbeiten. Er ist mehrfacher Tourenwagen-Weltmeister, hätte letztes Jahr beinahe in Le Mans gewonnen und ist jetzt in einer guten Position, den WEC-Titel zu holen. Es besteht kein Zweifel, dass er ein schneller und talentierter Fahrer ist. Der GR Supra GT4 ist noch ein sehr neues Auto, hat sein Potenzial aber schon gezeigt. Wir sind sehr gespannt, was José mit dem Supra auf dem Lausitzring anstellen wird.“