REIHE ZWEI FÜR TOYOTA RACING IN BRASILIEN

WEC Brazil 6 Hour RaceTOYOTA Racing wird das 6-Stunden-Rennen von São Paulo von der zweiten Startreihe aus in Angriff nehmen, nachdem bei einer spannenden Entscheidung im Qualifying zum vierten Lauf zur FIA WEC Langstrecken-Weltmeisterschaft am Ende die drittbeste Trainingszeit zu Buche stand.

Anthony Davidson und Sébastien Buemi bestritten das 25-minütige Zeitfahren abwechselnd im TS030 HYBRID mit der Startnummer 8, während Stéphane Sarrazin das Geschehen von der Box aus verfolgte. Am Ende kam das Duo bis auf 0,277 Sekunde an die Pole Position heran.

Das Qualif-Format schreibt heuer vor, dass zwei Fahrer eines jeden teilnehmenden Fahrzeugs jeweils mindestens zwei gezeitete Runden fahren. Die Startposition wird aus dem Schnitt der jeweilig zwei besten Rundenzeiten ermittelt.

Sébastien ging als erster der beiden TOYOTA Racing-Piloten ins Quali und fuhr zwei gezeitete Runden, bevor er das Auto an Anthony übergab.

Eine dritte gezeitete Runde hatte er wegen geschwenkter gelber Warnflaggen abbrechen müssen. Schliesslich musste das Zeitfahren auch noch drei Minuten früher beendet werden, da sich mehrere Bruchstücke einer Fahrzeug-Verkleidung auf der Strecke befanden.

Am Morgen hatten Anthony und Sébastien sich noch am Steuer der Startnummer 8 abgewechselt und das abschliessende freie Training als Zweitschnellste beendet.

TS030 HYBRID #8 (Anthony Davidson, Sébastien Buemi, Stéphane Sarrazin)
Freies Training 3: P2 (1 Min 21.452 Sek), 29 Runden
Qualifying: P3 (1 Min 21.580 Sek. im Schnitt)

Anthony Davidson: „Wir hatten erneut ein sehr schön ausbalanciertes Auto und so gesehen war das, was wir damit erreichten, das Machbare. Wir waren ein klein bisschen im Rückstand, aber die Pole Position ist nicht wirklich entscheidend. Wichtig ist, dass wir für das Rennen ein perfekt abgestimmtes Auto haben. Es war schon ein wenig frustrierend, dass ich in meiner letzten gezeiteten Runde gleich in die erste Kurve hinein eine Warnflagge vor Augen hatte, also musste ich vom Gas gehen und mich mit der Zeit meiner vorherigen Runde zufrieden geben. Ich wusste aber, dass ich hätte schneller fahren können. Aber nun sind wir Dritte, was auch in etwa unserem heutigen Stand entspricht. Dass wir dichter dran sind, als bisher in der Saison, ist schon einmal gut. Wir glauben, dass wir morgen um den Sieg werden fahren können.“

Sébastien Buemi: „Natürlich bin ich etwas enttäuscht, dass wir ein paar Zehntel langsamer als die Audis waren, aber so ist es eben. Wir glauben, wir haben eine gute Chance morgen, denn das Auto fährt sich gut und wir haben eine sehr gute Abstimmung für das Rennen. Ich bin mit unserer Leistung eigentlich recht zufrieden, denn wir leisteten uns keinerlei Fehler. Wir sind zudem gegenüber dem Vorjahr schneller geworden, um etwa eine Sekunde. Das zeigt, welche Fortschritte wir gemacht haben und das ist natürlich erfreulich. Nun werden wir abwarten müssen, wie das Rennen sich strategisch entwickeln wird und wie wir mit dem Verkehr klarkommen. Es ist noch alles drin.“