TOYOTA GAZOO Racing Kundenteams feiern Siege auf drei Kontinenten

Tabellenführung in der GT4 European Series und GT4 America, Sieg beim 24-Stunden-Rennen in Fuji, Podestplätze in der FFSA GT Meisterschaft und der Nürburgring Langstrecken Serie: Die GR Supra GT4 Teams erlebten einen äußerst gelungenen Start in die neue Saison.

Die TOYOTA GAZOO Racing Kundenteams können auf intensive und erfolgreiche Wochen zurückblicken: Bei 26 Renneinsätzen in Europa, Japan und den USA verzeichnete der neue GR Supra GT4 in sieben verschiedenen Meisterschaften insgesamt acht Siege und 18 Podiumsplatzierungen.

In der GT4 European Series setzt das französische Team CMR (Classic & Modern Racing) in diesem Jahr zwei GR Supra GT4 ein und fuhr gleich am ersten Rennwochenende im italienischen Monza in beiden Rennen auf den zweiten Platz der Gesamtwertung. Auch in Paul Ricard (Frankreich) gelang Stéphane Lemeret und Antoine Potty zunächst als Zweite der Sprung auf das Podium. Einen Tag später durften sie sogar ihren ersten Rennsieg in dieser Saison feiern. Vor dem nächsten Lauf in Zandvoort stehen die in der Fahrerkategorie Silver eingestuften Piloten Lemeret und Potty an der Spitze der Fahrertabelle. Ihre CMR-Teamkollegen Andrea Benezet und Wilfried Cazalbon fuhren bisher einen Klassensieg und einen zweiten Rang in der Am-Klasse ein. Das Team SVC Sport Management peilt in seiner ersten Saison mit dem GR Supra GT4 erste Erfolge in der Am-Klasse an.

Podium in Frankreich, Pech in Großbritannien
Auch in der französischen FFSA Meisterschaft für GT4-Fahrzeuge vertritt CMR die Farben von TOYOTA GAZOO Racing mit zwei Exemplaren des japanischen Rennwagens. Erwan Bastard und Antoine Potty fuhren in Magny Cours sowie auf dem Circuit d’Albi jeweils einmal auf das Podium der Silver-Klasse.

In der Britischen GT-Meisterschaft wird der von TOYOTA GAZOO Racing UK eingesetzte GR Supra GT4 dieses Jahr von John Ferguson und dem 19 Jahre jungen Nachwuchspilot Scott McKenna pilotiert. Letzterer ist das erste Mitglied des neu geschaffenen TOYOTA GAZOO Racing UK Young Driver Programme. In Brands Hatch fiel das Duo nach einem unverschuldeten Rennunfall vorzeitig aus und bereitet sich nun auf den zweiten Lauf in Silverstone am 26. und 27. Juni vor.

Bestmarke und Dreifacherfolg am Nürburgring
In der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) sorgt Ring Racing für Furore: Im Qualifying für den dritten Saisonlauf erzielte die Mannschaft aus der Eifel in 8:37.060 Minuten eine neue Bestzeit für den GR Supra GT4 auf der Nordschleife. Bereits ein Rennen zuvor feierte das Team den ersten Podestplatz für den rund 320 kW (430 PS) starken Hecktriebler. Andreas Gülden und Michael Tischner belegten Rang zwei in der SP10-Klasse. Auch in der SP3 schafften zwei Toyota den Sprung auf das Siegerpodest: Der GT86 CS-Cup des belgischen Teams Pit Lane wurde beim zweiten Saisonlauf als Zweiter abgewunken, das neu formierte Team Crazy Monkeys wiederholte dieses Resultat bei Lauf drei.

Auch beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gab es für die Toyota Teams Grund zum Jubeln: Während sich die Toyota Corolla Altis des TOYOTA GAZOO Racing Team Thailand die Plätze eins und drei in ihrer Klasse sicherten, erreichte der Toyota GT86 CS-Cup von Pit Lane das Ziel auf der zweiten Position. Der GR Supra GT4 von Ring Racing fuhr nach einem längeren Reparaturstopp in der bis dato kürzesten Auflage des 24h-Rennens auf Platz sechs in der SP10-Klasse.

Schnee und Sieg in Schweden, neue Teams in den Startlöchern
In der Schwedischen Tourenwagen-Meisterschaft STEC startete H&H Racing turbulent ins Motorsportjahr: Beim Auftaktrennen in Mantorp, das wegen Schneefalls vorzeitig abgebrochen werden musste, erreichte der amtierende TOYOTA GAZOO Racing Trophy Champion Alec Arho-Havrén mit seinen Teamkollegen Ortwin Herterich und Nils-Arne Holmudden im Toyota GT86 CS-Cup den vierten Platz. In Sviestad triumphierte das Trio: Es sicherte sich den Gesamtsieg, die schnellste Rennrunde und die Pole-Position.

Derweil machen sich weitere TOYOTA GAZOO Racing Kundenteams für ihre ersten Einsätze in 2021 bereit. Beim Auftakt der DTM Trophy im Königlichen Park von Monza werden zwei GR Supra GT4 an den Start rollen. Nico Verdonck aus Belgien greift im Auto von TOYOTA GAZOO Racing Germany ins Lenkrad, die junge Niederländerin Stéphane Kox pilotiert den zweiten von Ring Racing vorbereiteten Supra. Am selben Wochenende feiert das Team von TOYOTA GAZOO Racing Sweden seine Rennpremiere, wenn Hans Holmlund und Emil Skaras den Saisonstart der GT4 Scandinavia in der Arena Fallförs bestreiten. In der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) kämpfen Jonas Ertz und seine Co-Pilotin Maresa Lade im Toyota GT86 CS-R3 von Gassner Motorsport bei der Rallye Stemweder Berg erstmals um Punkte.

All diese Teams dürfen sich über einen besonderen Anreiz freuen, mit ihrem GR Supra GT4 oder GT86 an den Start zu gehen: In der TOYOTA GAZOO Racing Trophy können sie für Podiumsplatzierungen nennenswerte Preisgelder einfahren. Gewinner der Gesamtwertung erhalten bei reinen GT4-Rennen zum Beispiel 5.000 Euro. Wer es als bester Toyota auf Rang zwei oder drei schafft, wird noch immer mit 2.000 Euro belohnt. Für den Klassensieg beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring hätte TOYOTA GAZOO Racing Europe sogar 10.000 Euro ausgeschüttet. Erfolgreiche Vorstellungen zahlen sich für sie also direkt in barer Münze aus und sorgen für eine ordentliche Portion Extramotivation.

Erneuter 24-Stunden-Erfolg in Japan, Tabellenführung in Amerika
Der von TOYOTA GAZOO Racing Europe entwickelte GR Supra GT4 ist auch in Japan und jenseits des Atlantiks erfolgreich unterwegs. Im Januar gab das von einem 430 PS (320 kW) starken Sechszylinder-Turbomotor angetriebene Coupé sein Amerika-Debüt im Rahmen des 24-Stunden-Rennens in Daytona. TOYOTA GAZOO Racing Latin America beendete den ersten Einsatz in der IMSA Michelin Pilot Challenge auf Rang sieben. Der erste USA-Sieg ließ nicht lange auf sich warten: Bei der Premiere des GR Supra GT4 in der Pirelli GT4 America jubelte das neu formierte Team Smooge Racing auf dem Sonoma Raceway über den ersten Am-Sieg. Auch auf dem Circuit of The Americas (COTA) in Austin und dem Virginia International Raceway setzten sich John Geesbreght und Kevin Conway gegen ihre Klassenkonkurrenten durch. Nach fünf von sechs möglichen Podiumsplatzierungen führt das Team aktuell die Am-Fahrer- und Teamwertung an.

In Japan sorgte ROOKIE Racing für den zweiten Klassensieg beim 24-Stunden-Rennen in Fuji in Folge. Auch bei den vorangegangenen Läufen der Super Taikyu Series in Motegi und Sugo setzte sich das Team in seiner Klasse durch. Den Saisonauftakt auf dem Twin Ring Motegi hatte Hiroshima Toyopet Racing zudem als Dritter in der Klasse ST-Z mit einer Podestplatzierung beendet.