TOYOTA GAZOO RACING SCHADENSPROTOKOLL #7

Bei einer Untersuchung der Karosserie des TS050 HYBRID Startnummer sieben nach dem Sechs-Stunden-Rennen vom Nürburgring fand TOYOTA GAZOO Racing die genaue Ursache für die im Verlauf des Rennens eingetretene Veränderung der aerodynamischen Eigenschaften des Fahrzeugs.

Von der Pole Position gestartet hatte die #7 das Feld anfänglich angeführt, baute jedoch ab etwa Rennmitte ab und die Fahrer waren somit außer Stande die führenden Porsche anzugreifen. Das veränderte Fahrverhalten äußerte sich dabei durch eine unerwünschte Verlagerung der aerodynamischen Balance.

Eine genauere Begutachtung des Autos förderte zu Tage, dass der Unterboden der #7 erheblichen Schaden erlitten hatte und zudem ein Loch im Heckflügel klaffte, der daraufhin durch Risse im Verlauf des Rennen weiteren Schaden nahm. Das Team geht davon aus, dass der Schaden am Unterboden durch das Überfahren der Kerbs entstand, jener am Heckflügel jedoch wohl durch von anderen Rennfahrzeugen aufgewirbelte Bruchstücke verursacht wurde, die beim Aufprall auf das Hauptelement den Heckflügel gesamthaft beschädigten.