TOYOTA RACING: 24H LE MANS, UPDATE 4

Le Mans 24 Hours RaceTS030 HYBRID #7 (Alex Wurz, Nicolas Lapierre, Kazuki Nakajima)
Startplatz: 5

Mit Beginn der 14. Stunde übernahm Nicolas das Steuer von Kazuki, wurde aber in seinem zweiten und dritten Stint durch Safety-Car-Phasen eingebremst. Zuletzt setzte zudem Regen ein, die rutschige Strecke erforderte bei Nicolas drittem Stopp dann Regenreifen. Die Safety-Car-Phase dauerte eine ganze Stunde, wobei Nicolas sich mit dem Schwesterauto #8 auf P2 abwechselte und beide sich gegenüber dem Führenden zurückrunden konnten. Die Bedingungen auf der Strecke wurden allmählich besser und als Nicolas das Auto an dritter Stelle liegend an Alex kurz vor 5.00 Uhr morgens übergab. Die #7 war wieder auf Slickreifen unterwegs, doch der Österreicher hatte nach seinem ersten Tankstopp Pech, als ein schleichender Platten ihn binnen zwei Runden an die Box zurück zwang. Das warf die #7 um eine Minute zurück, doch bis zum routine-Stopp gegen 8.00 Uhr hielt er die dritte Position.

TS030 HYBRID #8 (Anthony Davidson, Sébastien Buemi, Stéphane Sarrazin)
Startplatz: 4

Kurz nach 1.00 Uhr übergab Stéphane die #8 an Anthony, der die Gelegenheit der sechsten Safety-Car-Phase ergriff, um bei seinem zweiten Stopp auf Slickreifen zu wechseln. Doch mit einsetzendem Regen musste bei Anthonys dritten und letzten Stopp auf Intermediates umgerüstet werden. Ein flinker Austausch der ramponierten Luftabweiser der Frontverkleidung, während Anthony das Cockpit räumte. Dann übernahm Sébastien die #8 und bei dessen erstem Stopp wurde auf Slicks zurück gewechselt. Als die Sonne am Horizont des Circuit de la Sarthe erschien, jagten die beiden TOYOTA den Führenden und gegen 7.30 Uhr überholte Sébastien Stéphane und übernahm damit P2.

John Litjens, Project Leader Chassis: „Nicolas und Alex fuhren mit der #7 sehr konstante Zeiten und hielten den Vorsprung auf den Audi #3 aufrecht. Auf der #8 machten Anthony und Sébastien einen tollen Job und ließen den Audi #2 nicht davon fahren. Die Fahrer haben bei diesen wechselhaften Bedingungen und dem dichten Verkehr wirklich Tolles geleistet. Der Regen in den frühen Morgenstunden bedeutete, dass wir von den Slicks herunter mussten, wobei ein Auto auf Intermediates und das andere auf Regenreifen weiter fuhr. Beides funktionierte letztlich recht gut und sobald es ging, wechselten wir auf Slicks zurück. Wie an den Tagen zuvor, zeigte sich heute erneut, dass wir gegen die Audi auf feuchter Strecke stärker sind und wären daher über einen Schauer zum Rennende hin gar nicht traurig.“