Unfallpech für TOYOTA GAZOO Racing UK; Platz 1, 2 und 3 in der „Grünen Hölle“

TOYOTA GAZOO Racing UK-Nachwuchsfahrer Scott McKenna gelang in der britischen GT4-Meisterschaft erneut eine beeindruckende Qualifying-Bestzeit mit dem GR Supra GT4. Zählbare Ergebnisse für die TOYOTA GAZOO Racing Trophy aber konnten am vergangenen Wochenende nur die GT86 CS-Cup-Teams beim Doppellauf der Nürburgring Langstrecken-Serie vorweisen.

Das Tempo stimmt, nur das notwendige Glück fehlt: Wie zuvor in Silverstone legte Scott McKenna mit dem GR Supra GT4 auch beim dritten Saisonlauf der Britischen GT-Meisterschaft im Qualifying in 1:35,099 Minuten die schnellste Runde vor. Auf dem 4,020 Kilometer langen Grand Prix-Kurs von Donington fuhr sein Teamkollege John Ferguson in seinem Abschlusstraining auf den neunten Rang – zusammengerechnet genügte dies für Startplatz drei. Das Zweistundenrennen begann für das Duo vielversprechend. Zeitweise lag ihr 430 PS (320 kW) starker Frontmotor-Hecktriebler sogar in Führung. Nach 16 Runden bedeutete ein Kontakt mit einem Kontrahenten jedoch das vorzeitige Aus. Für McKenna, den ersten Förderpiloten des neu geschaffenen Young Driver-Programms von TOYOTA GAZOO Racing UK, und Ferguson war es nach dem Saisonauftakt in Brands Hatch bereits das zweite Nullpunkte-Resultat. Runde vier der British GT Championship geht am 25. Juli auf der „Ardennen-Achterbahn“ im belgischen Spa-Francorchamps über die Bühne.

GT86-Teams erklimmen beim NLS-Doppellauf alle Stufen des Podests

Zwei Vierstundenrennen an einem Wochenende: Das gibt es in der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) nur einmal pro Saison. Für das Toyota Kundenteam Pit Lane hat sich der verlängerte Aufenthalt in der Eifel gelohnt: Mit ihrem GT86 CS-Cup fuhren die Belgier Olivier Muytjens, Jacques Derenne und „Brody“ zusammen mit dem Italiener Bruno Barbaro am Samstag auf Rang zwei der SP3-Kategorie. Damit lag das Pit Lane-Quartett mit einem Vorsprung von 1:24,56 Minuten knapp vor den Markenkollegen Dario und Armando Stanco. Während die Schweizer vom Team Autorama auf den Start beim sechsten Lauf des Jahres verzichteten, rundeten Muytjens und Co ihre Erfolgsbilanz ab und sicherten sich am Sonntag ihren bereits zweiten Klassensieg in der laufenden NLS-Meisterschaft. Nach der Sommerpause beginnt am 11. September mit dem NLS 7-Rennen das letzte Drittel der Langstrecken-Saison in der „Grünen Hölle“.